Lübeck – Die Königin der Hanse im Glanz der Backsteingotik
Moin, willkommen in der „Königin der Hanse“! Die Lübecker Altstadt ist eine echte Insel, die von Trave und Wakenitz umgeben ist und seit 1987 zum UNESCO-Welterbe gehört. Wer an Lübeck denkt, sieht meist sofort das markante Holstentor vor sich und schmeckt förmlich das süße Niederegger-Marzipan.
Doch abseits der bekannten Wege, in den schmalen Gassen und versteckten Höfen des historischen Seefahrerviertels, offenbart die Stadt ihren wahren, rauen Charme. Entdecke die majestätischen sieben Kirchtürme, wandere entlang prächtiger Kaufmannshäuser und lüfte die kleinen und großen Geheimnisse der Backsteingotik bei einem entspannten Spaziergang in deinem eigenen Tempo.
Hilfreiche Tipps für die Stadt
Was sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Lübeck?
Darf man die historischen Gänge und Höfe betreten?
Kann man Lübeck gut zu Fuß erkunden?
Was macht das Lübecker Marzipan so besonders?
Wo hat man den besten Ausblick über Lübeck?
Was hat es mit den „Sieben Türmen“ auf sich?
Welches Museum lohnt sich für Geschichtsinteressierte?
Lübeck Sehenswürdigkeiten: Viele Details, die überraschen
Lübeck ist weltberühmt für seine Backsteingotik. Doch wer aufmerksam durch die Stadt läuft, entdeckt unglaubliche Kuriositäten:
🧐 Kuriose Straßennamen: Wer durch die Altstadt schlendert, stolpert unweigerlich über die „Siebente Querstraße“. Doch lass dich nicht täuschen: Dieser Name hat absolut nichts mit einer logischen Nummerierung der Straßen zu tun! Dahinter verbirgt sich ein jahrhundertelanges, urkomisches Missverständnis der Stadtgeschichte, das du auf der lialo Tour im Seefahrerviertel lüften kannst.
🧐 Das „weiße Gold“: In den historischen Salzspeichern an der Trave lagerten die Kaufleute das begehrte Salz aus Lüneburg. Es wurde über den eigens gebauten Stecknitz-Kanal nach Lübeck transportiert und machte die Stadt unermesslich reich.
🧐 Vorsicht, heiß! Wer genau hinschaut, entdeckt am Holstentor kleine Fenster und Eisenhaken. Diese dienten früher keineswegs als Halterung für Blumenampeln, sondern waren Teil einer raffinierten, wehrhaften Verteidigungsstrategie der Hanseaten gegen ungebetene Gäste.
🧐 Ein wilder Nackedei: An der Fassade des Holstentors versteckt sich zwischen den Ornamenten der „wilde Mann“ – eine völlig nackte Figur. Er ist ein starkes Symbol für die stolze, freie Hansestadt, die nur dem Kaiser untertan war und sich sonst von niemandem etwas sagen ließ.
Und viele mehr:
📜 Die Legende der düsteren Lübecker Gänge
Wenn du durch das historische Seefahrerviertel spazierst, fallen dir unweigerlich die winzigen Durchgänge in den Straßenhäusern auf. In der Altstadt gibt es noch weit über 50 dieser erhaltenen Gänge und Höfe. Sie führen zu den sogenannten „Buden“ in den Hinterhöfen, den einstigen, winzigen Wohnräumen der einfachen Arbeiter. Doch wie breit durften diese schmalen Tunnel beim Bau mindestens sein? Einer von Lübecker Stadtführern gerne erzählten Legende nach gab es für die Bauherren nur eine einzige, etwas makabre Grundvoraussetzung: Die Gänge mussten exakt so breit sein, dass man einen Sarg hindurchtragen konnte!
😋 Genuss für Entdecker
Maritime Schlemmer-Historie: In der historischen „Schiffergesellschaft“ (gegründet 1401) speist du heute deftige nordische Spezialitäten wie Labskaus, Pannfisch oder Grünkohl an rustikalen Tischen, die aus echten alten Schiffsplanken gefertigt wurden.
💡 Wusstest du schon?
Der berühmte in Lübeck geborene Friedensnobelpreisträger und Bundeskanzler Willy Brandt hieß eigentlich Herbert Frahm. Seinen heute weltbekannten Namen nahm er erst während seines norwegischen Exils an.
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