Bon Bini auf der buntesten Insel der Karibik
Willkommen in „Klein-Amsterdam“ unter Palmen! Willemstad leuchtet schon von Weitem in Bonbonfarben. Die Hauptstadt von Curaçao ist UNESCO-Weltkulturerbe und lässt sich perfekt zu Fuß erkunden. Für Kreuzfahrer ist die Lage ein Traum: Die Schiffe legen oft direkt am Mega Pier oder der Mathey Werft an – nur wenige Schritte vom Zentrum entfernt. Statt teure Bustouren zu buchen, kannst du sofort loslaufen. Überquere die berühmte Pontonbrücke, entdecke die wilde Street-Art im Viertel Otrobanda und probiere (wenn du dich traust) Leguan-Suppe auf dem alten Markt.
Hilfreiche Tipps für die Stadt
Was sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Willemstad?
Kann ich Willemstad bei einer Kreuzfahrt auf eigene Faust erkunden?
Wann öffnet die Brücke?
Welche Spezialitäten gibt es in Willemstad?
Wie viel Zeit sollte ich für einen Stadtrundgang einplanen?
Was kostet ein Landausflug auf eigene Faust?
Willemstad Sehenswürdigkeiten: Viele Details, die überraschen
Die Stadt ist mehr als nur eine hübsche Kulisse. Wer hinter die Fassaden schaut, entdeckt Erstaunliches:
🧐 Sand in der Kirche: Die Mikvé Israel-Emanuel Synagoge in Punda ist die älteste durchgehend genutzte Synagoge Amerikas. Der Boden ist komplett mit Sand bedeckt – zur Erinnerung an den Auszug durch die Wüste und um Schritte zu dämpfen.
🧐 Die schaukelnde alte Dame: Die Königin-Emma-Brücke verbindet die Stadtteile Punda und Otrobanda. Sie ist weltweit einzigartig, denn sie schwimmt auf Pontons. Wenn ein Schiff kommt, fährt die ganze Brücke zur Seite.
🧐 Suppe mit Biss: Auf dem Alten Markt („Plasa Bieu“) steht oft „Stoba Yoana“ auf der Karte. Dahinter verbirgt sich ein Eintopf aus Leguanfleisch, das wie Hühnchen schmeckt und als Delikatesse gilt.
🧐 Kunst aus Müll: An der Uferpromenade triffst du auf drei bunte Vögel. Schau genau hin: Sie bestehen aus alten Autoreifen, Staubsaugern und Fernbedienungen. Der Künstler Omar Sling schafft hier Kunst aus Recycling-Material.
Und viele mehr:
📜 Die Geschichte: Von Arawak bis Otrobanda
Die Geschichte der Insel ist tief bewegend. Das Kurá Hulanda Museum im Stadtteil Otrobanda („Die andere Seite“) erzählt eindrucksvoll von der Zeit des Sklavenhandels. Wusstest du, dass die Ureinwohner (Arawak) schon 4.000 v. Chr. hier lebten und von Kolumbus als besonders friedfertig beschrieben wurden?
😋 Genuss für Entdecker
In der alten Markthalle „Plasa Bieu“ essen die Einheimischen zu Mittag. Hier gibt es deftige Hausmannskost zu fairen Preisen – perfekt für eine Stärkung.
💡 Wusstest du schon?
Die Einheimischen sprechen Papiamentu (oder Papiamento) – eine faszinierende Mischung aus Spanisch, Portugiesisch, Niederländisch, Afrikanischen Sprachen und Arawak, der Sprache der Ureinwohner.
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